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Messe boot 2013 © UWW

Dieses Jahr in der Water Pixel World viel Platz - Halle 4, Messe boot 2013 © UWW

Super Begrüßung unseres Teams - täglich am Stand von Olympus © UIWW

Rebreather: Auch 2013 ein besonderes Thema bei Insidern...  Explorer von Hollis © UWW

Tauchen im Atlantik - von Madeira aus eine Top - Experience © UWW

Der Popart-Künstler Oliver von Feistmantl malt ein Riesengemälde für Sharkproject © UWW

Orca Diveclubs zeigt Flagge für Rebreather © UWW

Es gibt auch glückliche Aussteller: Christiane und Karl Hansmann (enos - seareq) sind  zufrieden mit der boot 2013 © UWW

Omneia  - und Monika Hofbauer - machen sich Gedanken um spezielle Safari - Angebote © UWW

Glänzend aufgestellt und ab sofort alle Tauchcomputer made in Italy - Cressi © UWW

Achim Schlöffel - durchtauchte als erster den Ärmelkanal © UWW

Neu im Team von UnterWasserWelt: Andrey Bizyukin (rechts) mit Rolf Sempert (stellbv. Chefredakteur) © UWW

Nicht nur ein Eyecatcher: Das Ladyjacket von Zeagle © UWW

taucheruhren.de: Romina Vukoja und Michael Goldberg © UWW

Zum Abschied von Ella & Robert Stoß: Ein außergewöhnlicher Portraitkuchen... © UWW

Ab April im Handel, der 7,5 kg leichte Scooter von FWT Schulz © UWW

Freitauchen trifft Tec-Tauchen: Anna von Boetticher und Christiane Bonetsmüller - Bonex Scooter © UWW

Im Tauchturm © UWW

Immer den Kopf voller Ideen: Mares - Entwicklungschef Sergio Angelini © UWW

Die meisten Messestandorte haben es nicht leicht, an alte Besucherzahlen anzuknüpfen. Für die Wassersportszene und natürlich besonders für die Tauchsportbranche ist die boot in Düsseldorf seit langem die wichtigste Veranstaltung bundesweit und international. Ein paar Tage Winterwetter und ein unerwarteter Streik des Sicherheitspersonals am Flughafen Düsseldorf drückten mit offiziell eingeräumten 20.000 Besuchern weniger als 2012 auf die Stimmung, zumal der 9-tägige Messeauftritt das Werbebudget vieler Mittelständischer Betriebe nahezu völlig aufzehrt.

Die Meinungen zum Messeverlauf in Halle 3 und Teilen der Halle 4, dorthin ist der UW-Fotobereich mit diversen Ausstellern, Workshop- und Diskussionsbühne sowie Bildpräsentationen ausgelagert, sind dieses Jahr sehr unterschiedlich.
Viele Firmen, die bislang vom privaten Besucherstrom profitierten und durch Direktverkauf Umsätze generierten, zeigten sich vom Messegeschäft enttäuscht. Der traditionell starke zweite Samstag konnte das nicht ausgleichen. Wer lieber Händler am Stand begrüßt, war dagegen dieses Jahr klar im Vorteil und so bekamen wir allgemein von den nicht direkt an Endabnehmer verkaufenden Herstellern deutlich positives Feedback.
Ein Stück weit hängt die leidige Situation in Ägypten auch noch wie grauer Nebel über der Szene. Weniger Reisen an das wichtigste tropische Meer von Deutschland aus lähmt die Nachfrage, was Reiseveranstalter, Hersteller und Basen gleichermaßen trifft.  Ganz abgesehen von den Menschen vor Ort, die als Opfer vom Regen in die Traufe kamen.
So gab es von den Ausstellern, die seit vielen Jahren in Ägypten bestens etablierte Tauchbasen betreiben, höchstens ein zaghaftes Lächeln auf die Frage nach der eigenen Lage. Auch diesmal war Ägypten  in Halle 3 vertreten. Aber ob im Verlauf dieser 9 Tage in den Besprechungsräumen etwas angeschoben, in die richtige Richtung gebracht werden konnte, niemand kann es wirklich sagen.
Thailand wird neuerdings  stärker forciert angeboten, die Philippinen, Indonesien und die Malediven machen mit großen Ausstellungsflächen auf sich aufmerksam.
Ganz spezielle Safari –Angebote hat der Veranstalter Omneia (Monika Hofbauer) ausgearbeitet.  Vom 14. – 21. November gibt es etwa eine Tauchkreuzfahrt für homosexuelle Paare. Die Nordtour hat ihren Ausgangspunkt in Hurghada und führt bis Ras Mohammed. Außerdem sind zwei Safaris speziell für Freitaucher auf dem Plan.
Bemerkenswerte Neuigkeiten im Ausrüstungsbereich waren auch dieses Jahr dünn gesät. Sergio Angelini, Entwicklungschef von Mares, gab uns einen kleinen Einblick in die aktuell aufgelegten Projekte, doch das ist augenblicklich noch kein Thema für die Öffentlichkeit.
An erster Stelle stand allgemein Produktpflege, vor allem bei der Gewichtsreduzierung von Tauchtaschen und Jackets, um  vornehmlich das Fluggepäck leichter zu machen. Gespannt sind wir auf die Carbonflossen für Freitaucher, die bei Subgear vorgestellt wurden. Die dabei verwendete Technik soll deren Effizienz signifikant steigern und im Wettbewerb ad hoc eine Spitzenposition sichern.
Blasenfreies Abtauchen mit technischer Hilfe bekommt geräteseitig  weiteren Zuwachs, unter anderem mit dem „Explorer“ Sport Rebreather vom Label Hollis. Damit werden reine Sporttaucher angesprochen, Tauchgänge bis 40 Meter Tiefe vollautomatisch geregelt zu absolvieren. Achim Schlöffel, Präsident des Tec – Verbands InnerSpace Exploreres und erster Mensch, der den Ärmelkanal durchtauchte, wird den „Explorer“ beim 4. Großen Rebreather- Event vom ORCA Diveclub in Safaga  (20. – 27. Juni) persönlich vorführen.
Auch bei den Scootern gibt es mehr Ausstellerpräsenz, am auffälligsten ist dabei das Tec Dive Gerät von FWT Schulz. Mit 7,5 kg Gewicht, 15 kg Schub und einer Einsatzzeit von bis zu 60 Minuten ist er in dieser Klasse einzigartig.
Bei Krinnair, erstmals Aussteller in Düsseldorf, wurde eine tropentaugliche Nitroxanlage vorgestellt, die bis 40% Sauerstoff liefert, durch das Gesamtkonzept wesentlich weniger Leistungsaufnahme hat und schließlich mit Hilfe industrieller Kondensatfilter Schluss macht mit ölhaltigen Rückständen.
Zu dieser Messe blieben erneut einige langjährige Aussteller weg, teils wegen der hohen Kosten, teils krankheitsbedingt. Andere schrumpften ihre Stände,  diverse Leerflächen machten das insgesamt deutlich. Die deshalb notwendigen Veränderungen in der Hallenplanung verschoben hier und da die Hauptachsen der Besucherströme, so dass selbst bei besucherstarken Tagen verschiedene Teile der Halle 3 nach Ansicht der betroffenen Aussteller ungewöhnlich verkehrsberuhigt wirkten.
Die Halle 4, die zur Hälfte der Fläche dem Thema Unterwasserfoto- und Video gewidmet ist, wirkt in diesem Ausstellungsbereich recht weitläufig. Mit  14 Ausstellern wird das Thema hier belebt. Podiumsdiskussionen, informative Vorträge und Fotoausstellungen ergänzen in der Water Pixel World das Ambiente. Doch auch hier wurde verkleinert und eingespart. Das 180° Kino war ebenso nicht mehr anzutreffen wie eine öffentliche Präsentation der Siegerbilder im monatlichen Fotowettbewerb des Magazins unterwasser.
Und ein Abschied wurde gefeiert. Nachdem Ella und Robert Stoß schon am ersten Messeabend ihre Nachfolger bei Scubapro / Subgear vorstellten, gab es dann noch vom Mitarbeiterteam eine kleine Feierstunde, bei der auch Joe Stella von Johnson Outdoor USA als Überraschungsgast anwesend war. Und dabei wurde eine große Torte mit den Portraits von Ella und Robert überreicht und man sah den einen und anderen feuchten Augenwinkel.  

Zum Schluss noch eine Zweijahresbilanz aufgrund der offiziellen Zahlen. Die Messe 2012 verzeichnete 3.800 Besucher weniger als 2011. Damit kamen 246.700 Gäste, von denen  sich 27% auch in der Tauchsporthalle 3 einfanden. Mit einem Besuchervolumen von 226.300 kamen zur boot 2013 20.400 Gäste weniger, gut 5 Mal so viel Schwund wie im Vorjahr.  Die Messe errechnete diesmal etwa 25% Besucheranteil in Halle 3.

Für die boot 2014 wünschen wir eine positive Entwicklung in Ägypten, besseres Wetter und keinen Streik im Umfeld aller Verkehrsmittel, die die Gäste zur Messe bringen sollen.

Zu den Videos News of the day – boot 2013

21. Januar 2013
22. Januar 2013
23. Januar 2013
24. Januar 2013
News von Sharkproject
25. Januar 2013
 

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