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32. Festival Mondial de l’Image Sous-Marine, Antibes – Juan Les Pins

by Rolf Sempert 11.05

Ein Hauch von Melancholie zog sich dieses Mal durch die Räume des Palais de la Congres in Juan Les Pins. Oder war dies nur der Befindlichkeit des Berichterstatters geschuldet?
Jedenfalls soll die 32. Auflage dieses bemerkenswerten Festivals des Unterwasser-Bildes auch die letzte in diesem bewährten Rahmen sein.


Der Veranstaltungsort, das Palais,  muss dringend renoviert werden und wird daher für unabsehbare Zeit nicht zur Verfügung stehen. Hinzu kommen offenbar einige Verstimmungen zwischen Veranstalter und den örtlichen Behörden und so wird das eigentlich Unvorstellbare Realität: Ein fester Termin im Kalender vieler Unterwasser-Fotografen  und -filmer wird frei, das ‚Festival Mondial de l’ Image Sous Marine’ wird nicht mehr stattfinden! Zumindest nicht mehr am alten Ort und nicht mehr in der bekannten Form. Ob überhaupt und, wenn ja, wo, eine neue Version der Veranstaltung arrangiert wird, steht bis dato in den Sternen. Zwar spukten einige Städte gerüchteweise durch die Gespräche, Genua, Nizza und – scheinbarer Favorit – Marseille, aber bestätigt wurde nichts. Daniel Mercier, Patron und Seele des Festivals seit der Jungfern-Veranstaltung vor nunmehr 32 Jahren, hielt sich sichtlich bedeckt und gab weder Dementis noch Bestätigungen ab.
 
Wie schon seit langem dominierten auch in diesem Jahren die Wettbewerbsteilnehmer aus Italien und Frankreich. Allerdings nimmt die Anzahl der Teilnehmer aus den Ländern des ehemaligen Ostblocks ständig zu. Auch dieses Jahr waren wieder einige bemerkenswerte Beiträge z.B. aus Russland und der Ukraine zu finden.
Die weitgehende Abstinenz der Fotografen und Filmer aus dem deutschsprachigen Raum bleibt bestehen. Was Wunder also, dass in den Siegerlisten aus dem deutschsprachigen Raum nur Mirko Zanni, Schweiz, und Thomas Lueken, Deutschland, auftauchen.

Dafür aber gingen die Palme d’Or und der Preis des Präsidenten der Republik erneut an eine deutsche Produktion, Florian Guthknecht’s Film „Die Meduse, schön, grausam, tödlich“, produziert für den BR ging als Sieger hervor.
Rolf Möltgen erhielt den Prix Dimitri Rebikoff für seine Produktion für den WFR „Quand les poissons se mettent á table“ – („Die Fische bitten zu Tisch“ im WDR 3 am 22.11.05)

Die Siegerbilder zeigen erneut die hohe Qualität dieser Veranstaltung, die eine echte Lücke hinterlässt. Es bleibt zu hoffen, dass möglichst bald ein Veranstaltungsort gefunden wird, der die Neuauflage des ‚Antibes-Feelings’ ermöglicht!
Wenn es so weit kommt, unterrichten wir Sie natürlich wieder über das klassischte aller Tauchsportevents.

Die Siegerbilder 2005 in der Kategorie Farbdias

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