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© UWW / Martin Helmers

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© UWW / Herbert Frei

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© UWW / Martin Helmers

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© UWW / Martin Helmers... erste Walhaibegegnung

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© UWW / Martin Helmers... Elischeba bei eigenem Fotoshooting

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© UWW / Martin Helmers... Elischeba im mares Outfit "she dives"

© UWW / Martin Helmers... Elischeba  Wilde

© UWW / Martin Helmers... Elischeba  Wilde

© UWW / Martin Helmers... Elischeba im mares Outfit "she dives"

© UWW / Martin Helmers... Elischeba  Wilde

© UWW / Martin Helmers ... mit TUSA ABC in pink

Sie ist groß, sie ist blond und hinreißend schön.
Sie arbeitet als Model, als Schauspielerin, als Fotografin.
Sie schnorchelt, taucht und ist im Wasser zuhause.
Sie ist verheiratet - ja, da müssen Sie durch, liebe männlichen Leser...
Sie ist Mrs. Germany 2008, Elischeba Wilde.

 
Um sich um den Titel einer Mrs. Germany bewerben zu können, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein, entweder ist man verheiratet oder als Single nicht jünger als 28 Jahre. Elischeba Wilde hätte beiden Anforderungen entsprechen können, sie ist verheiratet und 30 Jahre jung.
Die Idee, sich an der Mrs. - Wahl zu beteiligen, kam nicht von ihr selbst, da gab es Anschub von außen, denn eigentlich ist ihre Welt von der Neugier nach fernen Ländern und Abenteuerlust bestimmt, nicht von Scheinerlebnissen in lebensfernen Glamourtempeln.
Und das Tauchen spielt in ihrer Welt eine große Rolle, undekbar für sie darauf verzichten zu müssen, ebenso undenkbar, wie der Verzicht auf ihren Mann Pierre. 
Viele Modelaufträge und Engagements sind mit Reisen in tropische Länder verbunden, dort, wo das Tauchen besonders schön sein kann.
 
Hier wollen wir mehr von Mrs. Germany 2008 Elischeba Wilde erfahren:

UWW: Seit wir Dich kennen, waren es immer Begegnungen, die mit Wasser, mit dem Tauchen zu tun haben. Was fasziniert Dich am Element Wasser?
E.W.: Wasser verbinde ich mit Action und Sport genauso wie mit Erholung, Treiben lassen. Beim Tauchen genieße ich das Gefühl von Schweben – da kann ich richtig gut abschalten und die Seele baumeln lassen. Im Meer fühle ich mich pudelwohl und liebe das Salzwasser an meiner Haut.
UWW: Wo bist Du das erste Mal geschnorchelt? Im Schwimmbad oder im Meer?
E.W.: In Kenia bin ich das erste Mal geschnorchelt. Natürlich im Meer! Und als ich das dritte Mal geschnorchelt bin, da habe ich einen 16Meter langen Walhai entdeckt. Zehn Minuten konnte ich mit seinem Tempo mithalten. Danach war nichts mehr wie es vorher war. Ich war erst mal nicht mehr ansprechbar – habe nur noch vom Walhai geträumt.
UWW: War es schwer für Dich als Frau die Entscheidung zu treffen eine Gerätetauchausbildung zu machen? Oft ist es ja noch eine Männerdomäne...
E.W.:  Nein überhaupt nicht. Der Walhai hat mich inspiriert. Ich bin tatsächlich schon oft die einzige Frau auf einem Tauchboot gewesen. Aber die Männer waren immer sehr hilfsbereit – auch beim Zusammenbauen meiner Ausrüstung.
UWW: Hast Du Dich zum Kurs allein angemeldet oder war eine Freundin, ein Freund mit dabei?
E.W.:  Ich habe den Tauchschein in Münster mit meinem Mann zusammen gemacht. Wir haben das beide sehr genossen, dass wir ein gemeinsames Projekt vor uns hatten, über das wir uns austauschen konnten.  Zu zweit macht das natürlich noch viel mehr Spaß!
UWW: Welches Brevet hast Du aktuell?
E.W.: Ich bin Open Water Diver.
UWW: Gibt es Anreize noch weitere Ausbildungsstufen zu erreichen?
E.W.:   Klar, für weitere Ausbildungsstufen bin ich offen. Zuerst möchte ich noch besser tauchen lernen und weitere Erfahrungen als OWD sammeln. Dann würde mich der Rescue Diver interessieren. Es ist wichtig, dass man im Notfall helfen kann. Und einen Nitrox Kurs möchte ich gerne bald machen. Für meine Tätigkeit als Unterwassermodel würde sich auch ein Apnoekurs anbieten.
UWW: In den Tropen ist es natürlich am schönsten abzutauchen, hast Du aber auch schon den Kopf in unsere Seen oder in kristallklare aber kalte Bergseen gesteckt?
E.W.: Da muss ich Dich enttäuschen. Bis auf drei kalte Tauchgänge im Rahmen meiner Ausbildung zum OWD bin ich nur einmal in Ibbenbüren getaucht und war vom Wels beeindruckt. Ansonsten bedeuten Tauchgänge in den Tropen einfach mehr Genuss für mich.
UWW: Viele Fotos von Dir bei Deiner Arbeit als UW-Model zeigen Dich in farbenfroher Fashion. Was die Tauchsportindustrie dagegen an Farben bereit hält, ist doch eher trist. Wünschst Du dir bei der Gerätetauchausrüstung nicht auch mehr Farbe?
E.W.:  Auf jeden Fall! Ich gehe ja nicht zu einer Beerdigung, sondern tauche in ein Universum voller Farben ein. Karibik, Sonne, Meer und Palmen. Schwarzes Neopren passt da gar nicht.
UWW: Was gefällt Dir am aktuellen Angebot der Tauchsportindustrie zurzeit am besten?
E.W.: Ich mag es, dass Tauchen immer komfortabler wird. Und das ein gutes Tauchhotel in der Regel auch Landausflüge und Wellness anbietet. Oder Aktivitäten für nicht tauchende Familienangehörige. Sehr wohl habe ich mich auf dem Sea Star Segelschiff auf den Seychellen gefühlt. Da war alles dabei: Eine Menge Landausflüge mit Fahrradtouren, Kulturprogramm, kulinarische Hochgenüsse, Schnorcheln und Tauchen – in einem sehr ausgewogenen Programm!
UWW: Und was gefällt Dir überhaupt nicht?
E.W.:  Einige Basen und Tauchlehrer im Ausland vergraulen sich die Kunden von Morgen. Zum Beispiel durch Massenabfertigung beim Schnuppertauchen. Vor allem Frauen brauchen anfangs häufig einfach mehr Zeit und Sicherheitsgefühl. Kürzlich habe ich mich noch mit einer jungen Frau unterhalten, die mir verbittert erzählt hat, dass sie nie wieder tauchen geht. Beim Nachhaken habe ich festgestellt, dass das Problem an der Basis lag: Man geht einfach nicht mit zwei Tauchlehrern und 16 Neulingen in zehn Meter Tiefe ohne ausreichend Vorbereitung und noch dazu mit Sprachverständigungsproblemen.
UWW: mares hat mit der Kollektion "she dives" einen Anfang gemacht. Doch irgendwie scheint die Zeit da auch wieder stehen geblieben zu sein. Keine neuen Farben, keine neuen Designideen bei den Anzügen seit der Vorstellung der Damenlinie. Fändest Du da mehr modische Bewegung besser?
E.W.: Das mares - Team kenne ich persönlich – mir gefällt es sehr, dass sie die Frauenwelt ansprechen und offen für Neues sind. Ich habe selbst eine „she dives“ Ausrüstung – auf Jamaika wurde ich kürzlich noch vermehrt positiv darauf angesprochen. Ich trage diese Linie sehr gern - sie fühlt sich sehr angenehm an und ist unglaublich praktisch. Trotzdem könnte mares meiner Meinung nach noch mutiger werden. Warum nicht mal einen sexy Damenanzug in türkis oder hellgrün entwerfen?  Auf den Seychellen habe ich eine Woche lang rosa Flossen und rosa Maske von Tusa getragen. Auch wenn ich dadurch auf dem Segelschiff durch einen männlichen Gast den Spitznamen „tauchende Barbypuppe“ hatte – ich mochte die Weiblichkeit meiner ABC Ausrüstung.
UWW: Würde es Dich reizen, eine Tauchsportkollektion zu entwerfen - eine, die vielleicht auch die Herren anzieht...
E.W.: Na, kaum habe ich Deine Frage zu Ende gehört, da sprudele ich bereits vor Ideen. Eine eigene Kollektion zu entwerfen würde mich sehr reizen. Die wäre dann allerdings ziemlich abgefahren – aber dafür alles andere als langweilig und trist.
UWW: Seit Lotte Hass, und das ist schon eine Weile her, gibt es keine Frau mehr in der Tauchsportszene, die als Sinnbild für die Frau im Tauchsport verstanden wurde. Du, als Mrs. Germany, hast es in der Hand hier wichtige Imagearbeit zu leisten. Spricht Dich diese Idee an?
E.W.: Auf jeden Fall spricht mich diese Idee an. Und ich praktiziere sie bereits. Wenn ich mit leuchtenden Augen vom Tauchen erzähle, dann mache ich immer wieder Frauen neugierig darauf, den Ozean mit all seinen Schönheiten zu ergründen.
UWW: Zum Schluss vielleicht noch ein Tipp für Frauen, die noch unentschlossen sind mit dem Tauchen wirklich anzufangen...
E.W.: Ich würde ihnen raten, es langsam angehen zu lassen. Eine vorsichtige oder sogar unsichere Person könnte sich zum Beispiel den Luxus gönnen, mit einem Tauchlehrer alleine im Rahmen des Schnuppertauchens ein flaches Hausriff auf Ägypten zu ergründen. Es erwartet sie eine hervorragende Sicht, einfache Verhältnisse und eine atemberaubende Korallen- und Fischlandschaft. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit wann sie den Tauchschein absolviert!


Das Gespräch führte Michael Goldschmidt

Die offizielle Website von Elischeba Wilde als Mrs. Germany 2008

www.mrs-germany.de
 

Reportage von der Mrs. World - Wahl in Kaliningrad

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